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Freitag 1 Juli 2022
Neuigkeiten

Wissenswerkstatt bietet Online-Kurse an

Friedrichshafen

In Zeiten von Corona und Lockdown gewinnt die Zusammenarbeit der Bildungsträger an Bedeutung. Ein Beispiel, dass Schulen in dieser schwierigen Situation nicht alleingelassen sind, zeigt die Wissenswerkstatt. Die von der Stadt Friedrichshafen, der Zeppelin-Stiftung, Rolls Royce und weiteren lokalen Partnern getragene freie Bildungseinrichtung bietet seit Januar Online-Kurse für Homeschooling an. Wir haben mit den Sechstklässlern der Gemeinschaftsschule Schreienesch zwei Kurse besucht.

Der Screenshot der Zoom-Konferenz zeigt oben die Namen der eingeloggten Kursteilnehmer - Leonie Rimmele und Daria Napolano-Matousek haben ihre Kamera aktiviert. Kursleiter Michael Fährmann von der Wissenswerkstatt erläutert. (Foto: af)

Der Screenshot der Zoom-Konferenz zeigt oben die Namen der eingeloggten Kursteilnehmer - Leonie Rimmele und Daria Napolano-Matousek haben ihre Kamera aktiviert.

Kursleiter Michael Fährmann von der Wissenswerkstatt erläutert. (Foto: af)

Bis alle in das Konferenzportal Zoom eingeloggt sind, dauert es zwar, aber nach einer Viertelstunde ist es geschafft. Alle, die ihre Lehrerin Daria Napolano-Matousek eingeladen hat, sind da und sagen um 9.15 Uhr „hallo“. Nur zwei Schüler erscheinen auf der oberen Leiste im Monitor mit Bild, die anderen fünf sind jedoch auch online, wie zu hören ist. Im ersten Kurs geht es um Mathematik. Ein Fach, das nicht zu den Favoriten der meisten Schüler gehört. Doch mit Silvi Steck von der Wissenswerkstatt werden die Zahlenspiele geradezu „magisch“. Mit Papierstreifen, Schere, Tesa und Taschenrechner geht's ans Werk. Silvi Steck zeigt mit ihrer Dokumentenkamera die Anleitung und erläutert jeden Schritt. Beim Möbiusband funktioniert das auf Anhieb. Doch wo ist am Ende oben, wo unten, wo innen, wo außen - es ist und bleibt ein Rätsel. An Zauberei grenzen die Zahlenspiele mit Lieblingszahl, Geburtsjahr und Geburtstag. Solche Übungen machen Lust auf Mathe.

Der Renner ist jedoch der zweite Online-Kurs: die Hebebühne mit Michael Fährmann. Da geht es nicht nur um Pneumatik und Hydraulik in der Theorie. Am heimischen Schreib- oder Küchentisch entsteht unter Anleitung Schritt für Schritt eine Vorrichtung, die sich mit Luftdruck bewegt. Das Material - Zylinder aus Einwegspritzen, Rohrschellen, Schrauben, Metallbügel, Schläuche - haben die Schüler von der Wissenswerkstatt vorab bekommen. Michael Fährmann macht über seine Kamera jeden Schritt vor. Doch die praktischen Fähigkeiten der Schüler sind recht unterschiedlich ausgebildet. Der Kursleiter braucht Geduld.

Mit Werkzeugen zu hantieren, fällt vor allem den Mädchen leicht. Lisa-Marie hat für einen festsitzenden Reißnagel von Leonardo sofort eine Lösung parat: „Mit einem Schlitzschrauber kriegst du ihn raus“. Leider findet er zu Hause keinen. Die Sorge eines Klassenkameraden, sich mit dem Hammer auf die Finger zu hauen, kann sie nicht verstehen: „Ich bin ein Mädchen und haue mich auch nicht auf den Finger.“

In der Zoom-Konferenz geht es so lebhaft zu wie im Klassenzimmer. Am Ende sind alle positiv überrascht: „Es hat Spaß gemacht und war eine Abwechslung zur täglichen Schulkonferenz. Nicht nur schreiben, lesen und zuhören“, sagt Philipp. Auch die Geschwister Marian und Timo fanden den Workshop super: „Das Thema war sehr interessant und der Workshopleiter hat super erklärt.“

30 Online-Kurse bietet die Wissenswerkstatt mittlerweile für alle Sechs- bis Vierzehnjährige an. Sie sind während des Lockdowns zu Rennern geworden. „Wir werden geradezu überrannt“, sagt Kathrin Hopkins, die Leiterin der Wissenswerkstatt. Wer einen Termin ergattern will, muss sich frühzeitig melden. Die Resonanz der Schulen sei dagegen noch zögerlich. Das könnte sich ändern, wenn der Lockdown noch länger dauert. Das Angebot ist jedenfalls attraktiv - und kostenlos.

Alle Informationen über das aktuelle Angebot der Wissenswerkstatt gibt es im Internet unter

www.wiwe-fn.de

erschienen in der Schwäbischen Zeitung vom 17.02.2021


 

Video by O. Scholl und K. Kienzle

erschienen in der Schwäbischen Zeitung vom 02.02.2021

 

Kunstunterricht mal auf ganz andere Weise: Im Rahmen des Projekts „Grünes Klassenzimmer“ stand für die Klasse 3a ein kreativer Waldtag auf dem Programm. Unter der Regie von Diplom-Biologin Angelika Bauser-Eckstein waren die Kinder aufgefordert, Bäume ausschließlich mit natürlichen Dingen des Waldes zu verzieren. Zur Fixierung der Naturalien durfte demgemäß auch nur Lehm als Kleber verwendet werden.

Ideell geht es dabei um die Erkenntnis, dass auch vergängliche Kunst ihre Faszination und Berechtigung hat. Daneben darum, das Naturbewusstsein der Kinder über diesen kreativen Zugang zu fördern.

Mit großer Freude gingen die Kinder ans Werk und erstellten spannende Baumverzierungen wie „Waldwichtel“, „Baumschlangen“ und „Blättereulen“. Voller Stolz präsentierten die Schülergruppen anschließend ihre Naturkunstwerke. Die Kunstaktion endete mit einem großen Lob von Klassenlehrerin Alexandra Fischer verbunden mit dem Dank an die Projektleiterin Bauser-Eckstein.

 

Bild Waldwichtel:

Mariella und Tabea präsentieren ihren Waldwichtel.

 

Bild Baumschlangen:

Lida lässt ihre Baumschlange den Baum hochschlängeln.

Bild Büschiger Baummann:

Büschiger Baummann geschaffen von Nico, Abdulhamid, Sarah, Sophia und Mahakpreet

 

Bild Weiser Baumgeist:

Weiser Baumgeist ins Leben gerufen von Suden, Semi, Phoebe und Karem.

 

Bild Bunte Blättereule:

Bunte Blättereule auf der Lauer kreiert von Tabea und Mariella

 

Mit großer Freude genießen die Schüler/innen der Klasse 1a und der GFK die leckeren Nikolausmänner. Bild (von Michaele Treuter)

Die Nikolausgilde Friedrichshafen konnte coronabedingt dieses Schuljahr keinen Nikolaus an die Schulen schicken. In den vergangenen Jahren besuchte ein Nikolaus an der GMS Schreienesch immer die Klassen 1 und 2 sowie die Kinder der GFK. Um den Kindern dennoch den Nikolaus etwas „erleben“ zu lassen, beschloss das Lehrkräfteteam klassenintern jeweils eine kleine Nikolausfeier abzuhalten.

Die Schüler/innen lauschten gespannt den Nikolausgedichten und Geschichten und freuten sich über die leckeren Hefe-Nikoläuse vom Backhaus Weber, die ihnen von den Klassenlehrerinnen im Namen vom Nikolaus überreicht wurden.

 

 

Über das städtische Umweltbildungsprojekt „Grünes Klassenzimmer“ organisierten die Klassenlehrerinnen Alexandra Fischer, 3a, und Therese Hauschild, Grundschulförderklasse, ein großes Highlight für ihre Schüler/innen: den Besuch einer Fledermaus. Mitgebracht hat die Fledermaus Sylvia Koß, die sich innerhalb des Naturschutzbundes (Nabu) um pflegebedürftige Fledermäuse kümmert. Auch das Exemplar, das die Kinder „live“ erleben durften, wird zur weiteren Kräftigung noch einige Zeit in ihrer Obhut sein.  

Gespannt und fasziniert lauschen die Schüler/innen den Lauten der Fledermaus und den Erklärungen seiner Pflegerin Sylvia Kaß.

Mit großer Spannung beobachten die Kinder, wie Sylvia Koß die Fledermaus aus dem Käfig holte und sich diese sich um ihre Hand hangelte. Anschließend fütterte Koß die offensichtlich sehr hungrige Fledermaus vor den staunenden Kindern mit lebendigen Mehlwürmern.

Nach der Fütterung wurde thematisiert, wie Fledermäuse mittels dem Echo ausgesendeter Ultraschallwellen navigieren. Damit die Kinder dies leichter nachvollziehen können, brachte Koß einen sogenannten Bat Detektor mit. Dieses Gerät wandelt die Ultraschallwellen der Fledermaus in für Menschen hörbare Frequenzen um. Auf diese Weise bekamen die Kinder einen Eindruck von der starken stimmlichen Aktivität des Flattertiers.

Unterrichtliche Anbindung dieser originalen Begegnung mit der Fledermaus ist der Themenkomplex „Tiere im Winter“. Neben den fachlichen Aspekten geht es Fischer und Hauschild aber vor allem darum, dass ihre Schüler/innen schöne Momente in ihrer Schulzeit sammeln können.

          

 Bild und Text von: Bernd Müller

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