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Mittwoch 21 November 2018
Neuigkeiten

A
Abschlüsse

An unserer Schule kann der Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder nach Klasse 10, sowie der Mittlere Bildungsabschluss (Realschulabschluss) nach Klasse 10 erworben werden. Schüler/Innen, die in Klasse 10 in allen Fächern auf dem Gymnasialniveau arbeiten, können ohne Abschlussprüfung in die Oberstufe eines Gymnasiums wechseln.
Unter der Voraussetzung, dass die beiden Gemeinschaftsschulen in Friedrichshafen eine Oberstufe (Klassen 11 - 13) genehmigt bekommen, kann an unserer Schule auch das Abitur angeboten werden.

Abitur

Das Abitur kann sowohl in einem allgemeinbildenden Gymnasium als auch einem berufsbildenden Gymnasium abgelegt werden. Es gibt in Friedrichshafen verschiedene Fachrichtungen an beruflichen Gymnasien in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, die gewählt werden können. Alternativ dazu können Schüler/Innen mit Französisch auch in die Oberstufe des allgemein bildenden Gymnasiums wechseln. Die Oberstufe beginnt dort in Klasse 10.
Die gymnasiale Oberstufe wird laut Gemeinderatsbeschluss von der Stadt Friedrichshafen beantragt werden. In jedem Fall wird es dann eine gemeinsame Oberstufe der beiden Gemeinschaftsschulen geben (Graf Soden und Schreienesch), die in Friedrichshafen angesiedelt sein wird.

Arbeitsgemeinschaften (AGs)

Am Mittwoch- und Freitagnachmittag sowie im Mittagsband an den Tagen mit Nachmittagsschule bieten wir frei wählbare AGs an, wie zum Beispiel Backen, Sport, Musik, Tanzen, Klettern und vieles mehr.

Ausruhen

Ausruhen auf niedrigerem Niveau? Nicht bei uns!
Die Lernbegleiter kennen die Kinder mit der Zeit recht gut, und können einschätzen, ob ein Kind es sich gemütlich macht oder schulisch mehr leisten kann. Zudem werden die Schüler/Innen von ihrem Coach eng begleitet. Dieser fordert bei Bedarf eine höhere Anstrengungsbereitschaft ein. Jede/r Schüler/In wird dazu angespornt, den nächst möglichen Schritt zu tun.

B
Begleitung

Der Einstieg in unsere 5. Klassen wird von den Lernbegleiter/Innen und der Schulsozialarbeiterin sehr gut begleitet. Ein soziales Trainingsprogramm zu Beginn der 5. Klasse dient der Gruppenzusammenführung und dem Aufbau einer guten Klassengemeinschaft. Beim Mittagessen ist von Klasse 5 – 7 immer ein Lernbegleiter dabei und ansonsten trägt der familiäre Charakter unserer Schule, jeder kennt jeden, sein Übriges zum Wohlfühlen der Schüler/Innen bei.

Benotung

Noten gibt es nur in der Vorbereitung auf die Schullaufbahnentscheidung (Kl.8), die Abschlussprüfungen (Kl.9/10) und für ein Bewerbungszeugnis. Die Schüler/Innen und Eltern erhalten allerdings sehr viel detailliertere Informationen in Form von Prozentwerten (1-100), verbalen Rückmeldungen, schriftlichen Leistungsberichten inkl. Kompetenzraster und persönlichen Gesprächen.

Berufliche Schulen

Im Anschluss an die Gemeinschaftsschule nach Klasse 10 bieten die beruflichen Schulen in unmittelbarer Nachbarschaft eine Vielfalt an Möglichkeiten, ob mit dem Schwerpunkt Wirtschaft, Technik, Sozialwissenschaft oder Gesundheit und Pflege.
Auf diesem Weg erwerben die Schüler/Innen oft einen Wissensvorsprung und somit einen Wettbewerbsvorteil beim anschließenden Studium oder der anschließenden Berufsausbildung.

Bibliothek

Die Bibliothek der Schule dient während der Unterrichtszeit als Lernort und in der Mittagspause als ruhiger Rückzugsraum. Interessante Kinder- und Jugendbücher, Zeitschriften und Hörspiele stehen den Schüler/Innen ebenso zur Verfügung wie Gesellschaftsspiele.


C
Coaching

Jede/r Schüler/In bekommt einen persönlichen Coach, der dem Kind bis zum Ende der Schulzeit zur Seite steht. So kann sich ein tiefes Vertrauensverhältnis zwischen Coach und Schüler/In aufbauen. In regelmäßigen Abständen wird ein ausführliches, persönliches und vertrauliches Gespräch mit Zielvereinbarungen geführt. Es geht dabei nicht immer um die Leistungen in einzelnen Fächern, sondern um grundsätzliches Lern- und Arbeitsverhalten, Strategien, Persönliches und weitere Themen, die von den Schüler/Innen eingebracht werden.

Computer

Die Schüler/Innen werden bereits in Klasse 5 in einem der Computerräume in die Computerarbeit eingeführt. Dazu gehört auch eine allgemeine Medienerziehung. Zudem stehen in den jeweiligen Klassenräumen Computer für die Arbeit an Softwareprogrammen oder für Recherchezwecke zur Verfügung. Darüber hinaus werden die Computerräume phasenweise für die komplette Lerngruppe genutzt. In Kooperation mit dem benachbarten Kreismedienzentrum wird die sinnvolle Arbeit mit Tablets eingeübt.


D
Demokratieerziehung

Die Erziehung der Kinder zu friedliebenden Menschen liegt uns sehr am Herzen. Deshalb spielt die Demokratieerziehung in unserer Schule eine große Rolle. Von Beginn an werden die Schüler/Innen über den Klassenrat, das Schülerparlament, die SMV und die Vollversammlungen an der Gestaltung der Schule beteiligt.

Durchlässigkeit

Die Schüler/Innen können in den jeweiligen Fächern auf unterschiedlichen Niveaustufen arbeiten. Kein Kind muss von Beginn an auf nur einer Niveaustufe arbeiten. Es gibt Kinder, die zum Beispiel sehr leistungsstark in Mathematik sind, aber noch Schwierigkeiten in Deutsch haben. Das ist an der Gemeinschaftsschule kein Problem.


E
Eliteförderung

Durch die individuellen Lernformen können Schüler/Innen sich intensiv in einzelne Bereiche einarbeiten und werden nicht durch einen vorgegebenen Lehrplan oder gleichschrittiges Vorwärtsgehen mit der gesamten Klasse gebremst. So können sie auch weit über dem regulär vorgegebenen Niveau des Bildungsplans für eine Klassenstufe arbeiten.

Elternarbeit

Die Zusammenarbeit mit den Eltern spielt eine große Rolle. Es finden in Klasse 5 im 2. Halbjahr ein und ab Klasse 6 in jedem Jahr zwei verbindliche Gespräche der Coaches gemeinsam mit den Eltern und den Kindern statt. Darüber hinaus legen wir großen Wert auf den Austausch mit den Eltern zur Weiterentwicklung der Schule.


F
Familiäre Schule

Dadurch, dass die meisten Klassen eher klein sind (ca. 20 Schüler pro Klasse) und ein enges Verhältnis zwischen den Schüler/Innen, Lernbegleitern und den Coaches besteht, fühlen sich die Kinder bei uns sehr schnell wohl.

Familienzeit

Die Zeit in den Familien ist durch die gebundene Ganztagesform der Gemeinschaftsschule (an 3 Tagen in der Woche) sehr entspannt. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen liegt das größte Konfliktpotential bei Familien im Thema Hausaufgaben.
Diese werden an der Gemeinschaftsschule durch die Arbeit mit Lernwegelisten ersetzt und somit überwiegend in der Schule erledigt. Nur das Lernen / Schreiben der Vokabeln, das zusätzliche Vorbereiten auf einen Lernnachweis, das Erstellen von Präsentationen oder das Lesen einer Klasssenlektüre muss zu Hause erledigt werden. So können unsere Schüler/Innen unter der Woche ab 16.00 Uhr ohne schlechtes Gewissen ihren Hobbies nachgehen. Die Wochenenden sind nicht mit Hausaufgaben blockiert.

Fördern und Fordern

Die Gemeinschaftsschule ist eine Leistungsschule. Jede/r Schüler/In muss im jeweiligen Bereich den nächst möglichen Schritt gehen. Leistungsschwächere Schüler/Innen erhalten die notwendige Unterstützung und Förderung. Von leistungsstarken Schüler/Innen wird die kontinuierliche Leistungssteigerung grundsätzlich gefordert und durch die Lernbegleiter gefördert.

Freundeskreis

Die Schule wird vom „Freundeskreis der Gemeinschaftsschule Schreienesch“ unterstützt. Man kann mit einem monatlichen Beitrag von 2 Euro Mitglied werden und trägt so sowohl zur Unterstützung von schulischen Projekten als auch zur Unterstützung einkommensschwacher Familien bei.


G
Gebundene Ganztagesschule

An drei Tagen (Montag, Dienstag und Donnerstag) sind unsere Schüler/Innen bis 15.45 Uhr bei uns an der Schule. An den anderen Tagen endet der Unterricht um 12.55 Uhr. An diesen Tagen können die Schüler/Innen aus einem vielfältigen AG-Angebot wählen und bis nachmittags an der Schule bleiben.
Die gebundene Ganztagesschule ermöglicht eine andere Rhythmisierung des Schultages, der Schulwoche und des Schuljahres. Wir haben mehr Zeit mit den Kindern und für sie. Auch im Mittagsband beschäftigen sich die Lernbegleiter - meist spielerisch - mit den Kindern. So entsteht ein sehr enges Vertrauensverhältnis.

Gesunde Schule

Unsere Schule wurde 2015 mit dem Siegel „Gesunde Schule“ ausgezeichnet. Dabei geht es um Bildungsinhalte wie gesunde Ernährung und Bewegung, wie auch um die Stärkung der Lebenskompetenzen, also der gesunden Entwicklung zu starken, empathiefähigen und sozialen Persönlichkeiten, die die Anforderungen des Lebens bewältigen.

Gleitender Schulanfang

Wir wollen den Schüler/Innen ein entspanntes Ankommen am Morgen ermöglichen.
So beginnt jeder Tag von 7:45 – 8:00 Uhr mit einem gleitenden Schulanfang. Die Lernbegleiter/Innen empfangen die Schüler/Innen im Klassenzimmer. Diese Zeit dient dem Austausch zwischen Schüler/Innen untereinander und/oder mit den Lernbegleiter/Innen.
Um 8:00 Uhr ist dann der offizielle Unterrichtsbeginn, der auch für alle Bus- und Zugkinder möglich ist.

Gruppenerlebnisse

Wir wissen, wie prägend Klassenfahrten und Exkursionen in der Schulzeit sind. Deshalb bieten wir bereits in Klasse 5 einen 3- bis 4-tägigen Schullandheimaufenthalt an, um die Basis für eine gute Klassengemeinschaft zu schaffen. Exkursionen (z.B. nach Sarajevo, England, Berlin) stehen in jedem Jahr auf dem Programm.

Gymnasium, G9

Unsere Gemeinschaftsschule bietet mit den beruflichen Gymnasien in der Nachbarschaft und den allgemeinbildenden Gymnasien in der Innenstadt vielfältige Möglichkeiten das Abitur nach neun Jahren (G9) zu erlangen. Auf diesem Weg haben die Schüler/Innen mehr Zeit bis zum Abitur und können so stressfreier diesen Abschluss erwerben. Ohne Anstrengungsbereitschaft ist das Abitur aber auch auf dem Weg über die Gemeinschaftsschule nicht zu erreichen.
Wenn die gemeinsame Oberstufe der beiden Häfler Gemeinschaftsschulen genehmigt wird, wird auch unsere Schule das Abitur als G9 anbieten können. Unsere Schule bietet dann durchgängig die Klassen 1 - 13 an.

H
Hausaufgaben

„Schule erledigt Schule!“ Hausaufgaben werden an der Gemeinschaftsschule nur in Form von Lernen / Schreiben von Vokabeln, das zusätzliche Vorbereiten auf einen Lernnachweis, das Erstellen von Präsentationen oder das Lesen einer Klasssenlektüre aufgegeben. Das entlastet die Familien sehr.

Die Eltern haben trotzdem einen Einblick, was die Kinder aktuell an Schulstoff durchnehmen. Die Schüler/Innen bringen am Ende der Woche ihr Lerntagebuch mit nach Hause, das von den Eltern unterschrieben werden muss. Dort ist detailliert aufgelistet, was das Kind auf welchem Niveau gearbeitet hat. Darüber hinaus schreiben die Schüler/Innen mehr Lernzielkontrollen und Lernnachweise als bisher. Zudem dürfen die Kinder jederzeit ihre Lernwegelisten und anderes Arbeitsmaterial bis zum nächsten Tag mit nach Hause nehmen und den Eltern zeigen.
Die Eltern wissen so jederzeit wo ihr Kind steht und sind zusätzlich zu den regelmäßigen Gesprächen bestens informiert.

Hilfe

Benötigen Kinder oder Eltern Hilfe, so stehen neben den Lernbegleiter/Innen und der Schulleitung weitere Experten zur Verfügung: Schulsozialarbeiterinnen, eine Beratungslehrerin und Kooperationslehrerinnen.


I
Individuelle Lernzeit

Die Individuelle Lernzeit ist ein wichtiger Bestandteil der Gemeinschaftsschule. Die Schüler/Innen können auf unterschiedlichen Niveaustufen in ihrem Tempo den jeweils nächsten Lernschritt bewältigen. Aber auch selbständiges Arbeiten will gelernt sein. Daher werden die Schüler/Innen Schritt für Schritt in diese Lernform eingeführt. Nach und nach, individuell unterschiedlich schnell, bekommen sie mehr Freiräume.

Inklusion

Wir sind eine Schule für alle Kinder. Aber wir müssen die jeweils damit verbundene Herausforderung auch meistern können. Deshalb ist die Anzahl der inklusiv beschulten Schüler/Innen pro Klasse und in der Schule insgesamt beschränkt und abhängig davon, ob Experten in Form von Sonderpädagogen und eventuell benötigtes Spezialmaterial zur Verfügung stehen.
In den Inklusionsklassen arbeiten wir überwiegend mit dem „Zwei-Pädagogen-Prinzip“.

Input

Bei der Individualisierten Lernzeit, in der die Kinder in der Regel alleine oder mit Partner(n) in Kleingruppen an ihren Zielen arbeiten, müssen sich die Schüler/Innen nicht alles selber erarbeiten. Die Lernbegleiter/Innen geben immer wieder kurze Einführungsphasen, die wir Input nennen.

J
Jeder Zeit…

… können Sie bei Fragen auf die Schulleitung zukommen. Zeitnah vereinbaren wir einen Termin.

Jugendtreff

Der Jugendtreff wird von der Schulsozialarbeiterin betreut und ist ein wichtiger Anlaufpunkt in der Mittagsfreizeit. Dort haben die Kids unter Aufsicht die Möglichkeit Billard und Tischkicker zu spielen, sich auszuruhen oder auch mal eine Kleinigkeit gemeinsam zu kochen oder zu backen.

K
Klassenarbeiten

Klassenarbeiten heißen in der Gemeinschaftsschule Lernnachweise und werden weiterhin geschrieben. Die Schüler/Innen erarbeiten das aktuelle Thema in einem bestimmten Zeitrahmen auf ihrem jeweiligen Lernniveau. Zu einem vorgegebenen Enddatum wird dann der Lernnachweis zeitgleich von allen Schüler/Innen als Abschluss des Themenbereichs geschrieben.
Die Rückmeldung erfolgt detailliert und in Form von Prozentwerten. Oft handelt es sich um kleinere Einheiten, so dass am Ende mehr Lernnachweise geschrieben werden als bisher Klassenarbeiten.

Konversation Englisch, Französisch und Spanisch

Im Fremdsprachenunterricht ist es uns wichtig, dass die Schüler/Innen Spaß an der Sprache entwickeln und sich auch trauen, die jeweilige Fremdsprache zu sprechen. Hierzu bilden wir häufig kleinere Gruppen. In dem speziell dafür eingerichteten „Konversationsraum“ wird nur Englisch, Französisch oder Spanisch gesprochen.

Könnerbutton

Schüler, die zeigen, dass sie zuverlässig und vertrauenswürdig sind, können sich durch das Sammeln von 3 Lehrer- und 3 Mitschülerunterschriften einen Könnerbutton erarbeiten. Mit diesem Könnerbutton haben die Kinder wesentlich mehr Freiheiten; sie können z. B. zum Arbeiten das Klassenzimmer mit dem Flur oder dem Schulhof tauschen. Haben mehrere Kinder den Könnerbutton, können sie während der Schulzeit auch mit einer Gruppe einen ruhigen Platz zum Lernen oder Arbeiten auf dem Schulgelände aufsuchen. Allerdings können die Kinder den Könnerbutton auch wieder verlieren, z. B. wenn sie sich nicht an vereinbarte Regeln halten oder die erarbeitete Freiheit nicht zum Lernen nutzen.

Kompetenzraster

Im Lernentwicklungsbericht (Zeugnis) gibt es zum schriftlichen Teil der einzelnen Fächer ein zusätzliches Kompetenzraster, das den sozialen Bereich in 4 Stufen bewertet.

Kooperative Lernformen

Die Kooperativen Lernformen, das Von- und Miteinanderlernen, bilden einen weiteren wichtigen Baustein in der Gemeinschaftsschule. Das gilt für alle Fächer und ist essentiell für den Erwerb der prozessbegleitenden Kompetenzen.
Schüler/Innen, die auf unterschiedlichen Niveaustufen arbeiten, bereichern sich gegenseitig. Erklärt z. B. ein E-Niveau-Schüler einem G-Niveau-Schüler eine Aufgabe, versteht der G-Niveau-Schüler den Inhalt u. U. leichter mit „Kinderworten“. Im Gegenzug profitiert der E-Niveau-Schüler davon, da sich bei ihm der Lehrstoff durch das Erklären nochmals festigt.


L
Lage

Im Osten von Friedrichshafen mit wunderbarem, großzügigem, grünen Gelände in unmittelbarer Nähe zur Rotach, zum Bodensee und zum Naturschutzgebiet gelegen, ermöglicht uns diese Lage ohne großen Aufwand interessante Lernorte außerhalb der Schule zu besuchen und Exkursionen durchzuführen.

Lebenslanges Lernen

Wir wissen heute über die Anforderungen der Zukunft, dass wir ständig bereit sein müssen zu lernen. Dieses lebenslange Lernen wollen wir anbahnen und unseren Schüler/Innen die Haltung vermitteln, dass sie mit Anstrengung vieles erreichen können.

Leistung

Wir pflegen einen „pluralistischen Leistungsbegriff“. Nicht alle Schüler/Innen müssen in derselben Zeit dieselben Ziele erreichen, sondern jede/r Schüler/In soll das für ihn/sie nächstmögliche Ziel erreichen. So gibt es weder eine Überforderung noch eine Unterforderung des Einzelnen und jede/r erbringt die bestmögliche Leistung.

Lernbegleiter

Die Lehrkräfte werden in der Gemeinschaftsschule Lernbegleiter genannt. Sie erfüllen ihre Aufgabe nicht nur im Begleiten, sondern auch im Fördern und Fordern, im Coaching und in all den anderen umfassenden Aufgaben, die sie bisher auch schon wahrgenommen haben. Unser Team besteht aus Lernbegleitern aller Schularten (Werkrealschule, Realschule und Gymnasium).

Lernentwicklungsbericht

An Stelle der bekannten Zeugnisse bekommen die Schüler/Innen ausführliche Lernentwicklungsberichte (inkl. sozialem Kompetenzraster) zum Halbjahr und am Schuljahresende. Zusätzlich gibt es zu jedem Fach eine verbale Rückmeldung und den Hinweis, auf welchem Niveau gearbeitet wurde.

Lernnachweise / Lernzielkontrollen

Klassenarbeiten heißen in unserer Gemeinschaftsschule Lernnachweise oder Lernzielkontrollen.

Lerntagebuch

Zu Beginn dient das Lerntagebuch als Protokollbuch für erarbeitete Themen. Nach und nach nehmen sich die Schüler/Innen zu Anfang der Woche ein Wochenziel und einzelne Lernziele für die Unterrichtsfächer vor.

Am Ende der Woche reflektieren sie, ob und warum sie die Ziele erreicht haben oder auch nicht. Die Lernbegleiter geben zusätzlich schriftliche Rückmeldung zur Woche und nutzen das Lerntagebuch auch zur Kommunikation mit den Eltern.
Am Ende der Woche muss das Lerntagebuch von den Eltern unterschrieben werden. Das Lerntagebuch dient als Grundlage für die Coachinggespräche, sowie für die Eltern-Schüler/In-Coach-Gespräche. Die Eltern haben durch das Lerntagebuch einen umfassenden Einblick über den Lerninhalt der Woche.

Lernwegelisten

In den Lernwegelisten werden für die Schüler/Innen auf allen Niveaustufen die zu bewältigenden Aufgaben aufgelistet. Für die Bearbeitung steht ein bestimmter Zeitraum zur Verfügung. Am Ende einer Einheit wird ein Lernnachweis erbracht. Nur wenn dieser den Erfolg bestätigt, wird das nächste Thema bearbeitet, ansonsten wird nochmal wiederholt und geübt. Im Krankheitsfall eines Kindes wird einfach an das zuletzt bearbeitete Thema angeknüpft.

Lobkultur

Zutrauen in die Fähigkeiten der Einzelnen und positive Verstärkung dienen uns als wichtige Mittel, um unseren Schüler/Innen zu vermitteln, dass sie mit Anstrengung und Einsatz viel erreichen können.


M
Medienerziehung

Es ist uns wichtig, dass Schüler/Innen eine umfassende Medienerziehung bekommen. Wir haben einen Medienentwicklungsplan erstellt, der die Voraussetzungen dafür schaffen soll. Zur Medienerziehung gehört für uns auch die Aufklärung und Prävention. Die Umsetzung erfolgt in einem Basiskurs, an Projekttagen und ist in den Unterricht verschiedener Fächer integriert. Zudem werden immer wieder Experten von außen hinzugezogen.

Mittagessen

Wir haben eine zertifizierte Mensa mit hoher Qualität, in der täglich zwei Mittagessen, davon ein vegetarisches, zur Auswahl stehen (freitags nur ein Gericht).
Die Gemeinschaftsschulklassen 5 bis 7 gehen an den drei verpflichtenden Tagen gemeinsam im Klassenverband mit einem Lernbegleiter zum Essen, ab Klasse 8 gehen die Kinder selbständig in die Mensa bzw. dürfen sie mit Erlaubnis der Eltern auch das Schulgelände verlassen.
Unsere Schule nutzt ein bargeldloses Verfahren, bei dem Eltern über das Internet einen vom Kind genutzten Chip aufladen. Dort können die Eltern auch einsehen, welche Essen (Menu 1 oder Menu 2, klein oder groß) in den letzten Tagen abgebucht wurden. Zudem kann im Internet auch der Essensplan für die ganze Woche eingesehen werden.

Mittagspause

Im Anschluss an das Mittagessen stehen den Schüler/Innen unterschiedliche Räume und Angebote während der Mittagspause zur Verfügung. Offene Angebote wie die offene Turnhalle, das offene Klassenzimmer, der offene Computerraum, der offene Technikraum, der Jugendtreff, die Bibliothek und das Lernstudio können ohne Anmeldung und nach Belieben der Kinder belegt werden.
Das Kultusministerium erlaubt für die Klassen 5 bis 7 an Schultagen mit Nachmittagsunterricht kein Nachhause gehen in der Mittagspause.Ab Klasse 8 dürfen die Schüler/Innen mit Einverständnis der Eltern in der Mittagspause das Schulgelände verlassen.

Motivation

Wir wissen aus der Lernforschung, dass drei Faktoren für eine hohe Lernmotivation entscheidend sind: sich selbst als kompetent erleben, selbst entscheiden dürfen und sich dazu gehörig und wohl fühlen in der Schule.
Das berücksichtigen wir im Umgang mit unseren Schüler/Innen und in unseren Unterrichtsmethoden.


N
Niveaustufen

Die 3 Niveaustufen werden unterschieden in G-, M- und E-Niveau. G steht für Grundniveau, M für mittleres Niveau und E für erweitertes Niveau. Die Schüler/Innen können in einem Fach zum Beispiel im G-Niveau und in einem anderen auf dem E-Niveau arbeiten. Das ermöglicht ihnen mehr Entwicklungspotential und Zeit. Erst wenn es in Richtung Abschluss geht, muss man sich auf ein Niveau für alle Fächer festlegen. Das geschieht nach einer intensiven Beratung durch die Lernbegleiter und in gemeinsamer Abstimmung mit den Kindern und Eltern.

Noten

Noten gibt es nur in der Vorbereitung auf die Schullaufbahnentscheidung, Abschlussprüfung, für ein Bewerbungszeugnis oder ein Abschlusszeugnis.
Die Schüler/Innen und Eltern erhalten jedoch sehr viel detailliertere Informationen in Form von Prozentwerten (1-100), verbalen Rückmeldungen, schriftlichen Leistungsberichten und persönlichen Gesprächen.


O
Ordnung halten

Dies ist ein wichtiges Ziel, welches mit den Schüler/Innen nach und nach erarbeitet wird. Ordnung in der Schultasche, Ordnung am Arbeitsplatz, Ordnung in den Heften und Ordnern, …

 

P
Präventionsangebote

Wir haben in unser Schulprogramm verschiedene Präventionsprojekte aufgenommen, die von den Lernbegleiter/Innen, der Schulsozialarbeiterin und Experten von außen durchgeführt werden.

Profilnachmittag in Klasse 5 und 6

Für Kinder, die nicht den Sportzug wählen, bieten wir in den Klassen 5 und 6 einen Profilnachmittag an, an dem die Schüler/Innen aus verschiedenen Angeboten aus den Bereichen Naturwissenschaft und Forschen, Theater und Zirkus oder Handwerk wählen können. Auf diesem Weg haben die Schüler/Innen jeweils zwei Unterrichtsstunden pro Woche mehr in ihrem selbst gewählten Profilbereich.

Profilfächer ab Klasse 6

In Klasse 6 wählen die Kinder zwischen Technik, AES (Alltagskultur, Ernährung, Soziales) oder Französisch. Zum Halbjahr und zum neuen Schuljahr können die Kinder sich noch einmal umentscheiden – allerdings kann man nicht mehr nachträglich bei Französisch einsteigen.

Profilfächer ab Klasse 8

Ab der 8. Klasse wählen die Schülerinnen und Schüler ein zusätzliches zwei- bis dreistündiges Profilfach pro Woche. Sie können wählen zwischen dem Sportprofil, das den Sportzug der Klassen 5 bis 6 fortsetzt, dem naturwissenschaftlichen Profil oder dem Fach Spanisch.

Projektwochen

Mindestens eine Projektwoche je Klassenstufe stehen in unserem Schulprogramm. Sich eine Woche lang einlassen auf ein Thema, bei der Sache bleiben können, in die Tiefe gehen können, Präsentationen erarbeiten und zeigen - das alles sind uns wichtige Anliegen.


Q
Qualität

Qualität wird bei uns groß geschrieben. Über Rückmeldungen von Eltern, Schülern und anderen Menschen möchten wir durch entsprechende Maßnahmen unsere Qualität stetig optimieren.


R
Respekt

Der respektvolle Umgang miteinander ist uns ein großes Anliegen.

Rhythmisierung

Als gebundene Ganztagesschule haben wir die Möglichkeit den Schultag mit Phasen der intensiven Arbeit, entspannteren Arbeitsphasen und Ruhephasen sinnvoll zu rhythmisieren und zu gestalten.


S
Schließfächer

in den Klassen 5 und 6 steht den Kindern ein kostenloses Schließfach in der Schule zur Verfügung. Einen Schlüssel bekommen sie gegen eine Kaution von 5.- Euro.
Ab Klasse 7 können sie ein Schließfach gegen eine kleine Monatsgebühr mieten. Diese Schließfächer haben ein Schloß mit Zahlencode.

Schüleraustausch

Wir möchten unseren Schüler/Innen ab Klasse 7 in unseren Partnerschulen in Sarajevo/Bosnien und Cuenca/Ecuador einen mehrtägigen Aufenthalt an der dortigen Schule und in den Familien vor Ort ermöglichen. Außerdem fahren Schüler/Innen mit dem Fach Französisch nach Frankreich (Strasbourg, St. Dié).

Schulhund

Buddy, ein Schweizer Schäferhund, ist unser Schulhund. Er und seine Besitzerin mussten erst eine umfassende Schulhund-Ausbildung bestehen. Er ist nur in Begleitung seines Frauchens in den Klassen dabei und wird zudem pädagogisch bei einzelnen Kindern bzw. Gruppen eingesetzt.

Schulsanitäter

Unsere Schulsanitäter werden ab Klasse 7 bestens ausgebildet und versorgen kleinere Blessuren während des Schulalltags aber auch auf Schulfesten fachgerecht. Die Schulsanitäter erwerben durch ihr Engagement automatisch wichtige soziale Kompetenzen.

Selbständigkeit

Selbständigkeit muss erlernt werden, wie viele andere Kompetenzen in den Unterrichtsfächern und darüber hinaus auch. Unsere Schüler/Innen werden nach und nach zu immer größerer Selbständigkeit hingeführt. Dafür stehen so oft wie möglich zwei Lernbegleiter im Unterricht zur Verfügung. Auch der Könnerbutton trägt seinen Teil dazu bei.

Selbstreflektion

Selbstreflektion wird im Berufsleben als sehr wichtige Kompetenz angesehen. In der Gemeinschaftsschule erwerben die Kinder diese Kompetenz von Beginn an.

Sitzen bleiben

Klassenwiederholungen und „Sitzen bleiben“ gibt es an der Gemeinschaftsschule nicht. Wir können flexibel auf Probleme reagieren und bessere Lösungen finden.

Skifahren/Snowboardfahren

Für Kinder, die Skifahren oder Snowboardfahren lernen möchten, bieten wir eine mehrtägige Skiausfahrt nach Laterns/Österreich an. Hier kann mit unseren extra dafür ausgebildeten Sportlehrern auf unterschiedlichem Niveau (Anfänger, Fortgeschrittene, Könner) geübt werden.


Soziales Engagement (Klasse 7)

In Klasse 7 steht am Montagnachmittag das Projekt Soziales Engagement auf dem Stundenplan. Die Kinder suchen sich zusammen mit den Eltern bereits am Ende des 6. Schuljahres eine Stelle, bei der sie sich unentgeltlich engagieren können. Die Kinder können sich z. B. im Kindergarten, im Altenheim, in der Schule bei der Hausaufgabenbetreuung oder als Unterstützung in einer AG einbringen. So erlernen sie nebenbei viele soziale Fähigkeiten, u. a. Teamfähigkeit, Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, etc.

Sportzug

Wir bieten sportlich talentierten und interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, neben dem normalen Sportunterricht von Klasse 5 an wöchentlich ein zusätzliches Sportangebot im Umfang von zwei bis drei Stunden wahrzunehmen. Neben der Vertiefung der bekannten Sportarten gehören in Kooperation mit Vereinen auch Rand- und Trendsportarten zu den Inhalten.

Sprachen

An der Schreienesch können folgende Sprachen gelernt werden:

Ab Klasse 5: Englisch
Ab Klasse 6: Französisch
Ab Klasse 8: Spanisch (wenn man ab Kl. 6 Französisch besucht hat)
Ab Klasse 11: Französisch oder Spanisch (wenn man vorher keine zweite Fremdsprache gelernt hat)


Sprachförderung

Wir nehmen als Schule an einem von der EU geförderten Sprachförderungsprogramm teil und bieten so Schüler/Innen mit Defiziten in der deutschen Sprache Förderangebote bis Klasse 6.


T
Talentförderung

Über die Individualisierte Lernzeit, Projektarbeit und unsere Profilangebote können die Schüler/Innen ihre Talente im Unterricht entfalten. Es gibt auch immer wieder Anlässe, zu denen die Schüler/Innen einer breiten Öffentlichkeit ihre besonderen Fähigkeiten zeigen können.


U
Unterricht

An unserer Gemeinschaftsschule gibt es einen Unterricht der ganz anderen Art. Hier wird die natürliche Neugierde der Kinder befriedigt und es stehen die Kinder im Mittelpunkt.


Unterrichtsausfall

Kommt bei uns eigentlich nicht vor. In der Gemeinschaftsschule werden im Krankheitsfall eines Lernbegleiters sämtliche Unterrichtsstunden sinnvoll vertreten. Zudem können die Kinder jederzeit an ihren Lernwegelisten weiterarbeiten. In Ausnahmefällen (z.B. Grippewelle) rufen wir Eltern bei Unterrichtsausfall an und organisieren eine Notbetreuung.

Unterstützung

Wir haben ein breites Unterstützerteam mit einer Beratungslehrerin, Schulsozialarbeiterinnen, einem Schulpsychologen, Lerntherapeutinnen und Kooperationslehrer/Innen aufgebaut, so dass wir unseren Schüler/Innen und deren Eltern bei Bedarf unterschiedliche Unterstützungsangebote anbieten können.


V
Verantwortung

Verantwortung für sich, für andere und die Umwelt ist uns ein wichtiges Anliegen. Auch das muss erst gelernt werden. So bieten wir als Schule hierfür vielfältige Lernanlässe auf verschiedenen Ebenen, angefangen in der Verantwortung für das eigene Lernen bis hin zur Übernahme von Verantwortung innerhalb der Klasse oder als Klassensprecher innerhalb der Schulgemeinschaft. Wichtige wiederkehrende Elemente sind hierbei der Klassenrat, die Schülervollversammlung und die SMV. Verschiedene Projekte wie das Präventionsprojekt oder das Soziale Engagement zielen in die gleiche Richtung.

Verkehrsanbindung

Unsere Schule ist gut über sichere Fuß- und Fahrradwege sowie Bus- und Zugverbindungen (FN-Ost) erreichbar. Aus Richtung Ailingen und Fischbach fährt der Bus direkt zu unserer Schule. Auch von Kressbronn über Langenargen gibt es eine Buslinie. Der Unterrichtsbeginn ist den Ankunftszeiten der Busse und Züge angepasst.


W
Website

Auf unserer Schulhomepage www.gms-schreienesch.net finden Sie alle wichtigen Informationen der Schule. Sollten Sie etwas vermissen - lassen Sie es uns wissen!

Y
Yes, you can!

Mit dieser Haltung des Zutrauens wollen wir unseren Schüler/Innen Vertrauen, Motivation und Spaß am Lernen vermitteln.

Z
Zeugnisse

Zeugnisse werden ersetzt durch Lernentwicklungsberichte und beinhalten einen Fließtext zu den einzelnen Fächern ein soziales Kompetenzraster. Für die Bewerbungs- und Abschlusszeugnisse werden Noten (1 - 6) vergeben.

Ziele setzen

Erreichbare Ziele setzen, sich dafür anzustrengen und die Erfolge zu feiern sind wichtige Grundlagen für eine hohe Motivation, Selbstvertrauen und ein gutes Selbstwertgefühl.

Zieldifferenter Unterricht

In der Gemeinschaftsschule wird sehr viel mit offenen, individualisierenden Lernformen gearbeitet. Es gibt nicht mehr das gleichschrittige Vorwärtsgehen der ganzen Klasse, indem der Lehrer vorne steht und für alle das gleiche Tempo vorgibt. Die Schüler/Innen arbeiten in bestimmten Unterrichtsphasen jeweils an ihren eigenen Aufgabenstellungen, die sich von denen der anderen Kinder unterscheiden können. Jedes Kind hat sein eigenes Ziel, so auch die Kinder mit sonderpädagogischem Bildungsanspruch. Wir sprechen dann von zieldifferentem Unterricht. Es gibt jedoch auch die Phasen, in denen die besonders leistungsstarken Kinder oder die leistungsschwächeren Schüler/Innen zusammengefasst werden und die Lernbegleiter mit ihnen in Kleingruppen arbeiten.

Das GMS-ABC wurde gemeinsam vom Elternbeirat und der Schulleitung erstellt.

Stand: 10/2018

Schulische Veranstaltungen

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Datum : Mittwoch, 21. November 2018
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Datum : Donnerstag, 22. November 2018
23
Datum : Freitag, 23. November 2018
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26
Datum : Montag, 26. November 2018
27
Datum : Dienstag, 27. November 2018
29
Datum : Donnerstag, 29. November 2018
30
Datum : Freitag, 30. November 2018

Leitbild

Engagement
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Vielfalt
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Mitgestaltung
Mitgestaltung
Respektvolles Miteinander
Respektvolles Miteinander