• 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Sonntag 26 September 2021
Neuigkeiten

Zahlreiche Belobigungen und Preis-Auszeichnungen trotz Lockdown

Pandemiebedingt fanden auch dieses Schuljahr die Abschlussfeiern in kleinerem Rahmen mit reduzierter Besucherzahl statt. Der Feierlichkeit tat dies allerdings keinen Abbruch. Festlich gekleidet und mit einem tollen Programm ließen es sich die Abschlussschüler/innen auch dieses Jahr nicht nehmen, den Abschied entsprechend würdig zu gestalten.

Deutlich hervorgehoben wurde in allen Reden, sowohl der Schüler/innen, der Klassenlehrer und der des Schulleiters, die große Wertschätzung für die hohen Anstrengungen, die dieses besondere Jahr allen abverlangte.

Strahlende Abschlussschüler/innen mit ihrem ebenso glücklichen Lehrer Daniel Lutz (rechts) und Klassenlehrer Daniel Elbs (links)

Der Klassenlehrer der 9c, Daniel Elbs, zeigte sich erfreut, dass nicht nur der schulische Fokus seiner Schüler/innen in der schwierigen Lockdown-Zeit erhalten blieb, sondern sich auch alle um einen entsprechenden Anschluss nach dem Hauptschulabschluss gekümmert hatten. Das Ergebnis der ehrgeizigen Bemühungen kann sich sehen lassen: Alle Schüler/innen erzielten einen guten Schulabschluss, 4 Schüler/innen erreichten einen Gesamtdurchschnitt von 2,4 oder besser und erhielten dafür eine Belobigung.

Nach den Sommerferien beginnen 7 Schüler/innen eine duale Ausbildung, 14 verfolgen mit einem Schulplatz an einer der beruflichen Schulen in der Nachbarschaft den nächsthöheren Bildungsabschluss. Stellvertretend für die Klasse blickte Josephine Wittmeier in ihrer umfassenden, wortgewaltigen Rede auf das Schuljahr zurück, sprach den Lehrkräften großen Dank aus und endete mit einem mutmachenden ugandischen Sprichwort „Wer in die Sonne schaut, lässt die Schatten hinter sich.“

Strahlende Abschlussschüler/innen mit ihrem ebenso glücklichen Klassenlehrer  Christian Schich (links)

Auch der Klassenlehrer der Klasse 10, Christian Schich, lobte seine Klasse für die große Disziplin, die seine Schüler/innen in diesem besonderen Schuljahr aufgebracht hatten. Trotz der hoher Lernstoffdichte in Klasse 10 fanden sie sich schnell im Umgang mit neuen medialen Kommunikationsformen sowie Lernplattformen zurecht, sodass auch während der Zeit der Schulschließung der Anschluss gehalten werden konnte. Grundstein des Erfolgs war weiterhin, so Schich, der gute Zusammenhalt der Klasse. Die Niveauunterschiede, 18 arbeiteten auf mittlerem Niveau und absolvierten damit die Realschulreife, 7 arbeiteten auf erweitertem gymnasialem Niveau, zeigten sich am Ende förderlich für alle. 23 von ihnen sehen sich, ob M- oder E-Niveau, im kommenden Schuljahr wieder, entweder auf der Oberstufe der Gemeinschaftsschule Graf-Soden oder auf einem der beruflichen Gymnasien. 2 von ihnen werden eine Ausbildung beginnen.

Da die Abschlussklassen die ersten Rückkehrer in den Schulalltag waren, gab es dort, trotz Abstand und Maske, auch viel Originelles zu berichten. In einer Zitate-Sammlung präsentierte Schich  zur großen Erheiterung seiner Schüler/innen wie der Gäste eine kleine favorisierte Auswahl.

In seiner Klasse ließen es sich alle Schüler/innen nicht nehmen, ihren Dank für die Unterstützung in diesem Schuljahr persönlich auszusprechen. Zuallererst galt dieser ihren Eltern, dem folgte die Lehrerschaft – darunter auch die Grundschullehrerin Susanne Hener, die sie all die Jahre in besonders toller Erinnerung behalten hatten – und schließlich dem gesamten Schulteam.

Schulleiter Kai Nopper ging in seiner Rede ebenfalls auf die besonderen herausfordernden Umstände des Schuljahres ein. „Ihr seid die ersten Schüler/innen mit großem Fachwissen über Viren und Pandemiebedingungen, ihr wisst, was ein Inzidenzwert ist und bedeutet und könnt sicherlich alle fehlerfrei „Quarantäne“ schreiben.“

Einzeln mit jeweils eigens ausgewählten Musiktitel betraten die Schüler/innen die blumengeschmückte Bühne auf der Nopper und ihre Klassenlehrer Elbs bzw. Schich ihnen ihre Zeugnisse, Belobigungen und Preis-Auszeichnungen überreichten.

Nach dem offiziellen Teil wurden die Schüler/innen und Eltern zu einem Buffet mit Fingerfood und Donuts in den Innenhof der Schule eingeladen. Dort konnte bei strahlendem Sonnenschein noch einmal Rückschau auf dieses nicht einfache, aber dennoch überaus erfolgreiche Schuljahr gehalten werden.

Belobigungen in Klasse 9c:

  • Sara Krug (2,4)
  • Sophie van der Vegte (2,3)
  • Ian Diers (2,1)
  • Jannik Hummel (2,0)

Belobigungen in Klasse 10:

  • Rocco Erb (2,4)
  • John Geiger (2,4)
  • Oliver Stett (2,4)
  • Hannah Opitz (2,2)
  • Amesh Jamal Sheikh (2,1)
  • Daniel Gallenkämper (2,1)
  • Eva Traub (2,0)
  • Jona Schmid (2,0)
  • Pascale Mielke (2,0)
  • Sasha Ishmatova (2,0)

Preise in Klasse 10:

  • Sina Utz (1,9)
  • Loris Nardi (1,8)
  • Johann Schirmer (1,8)
  • Florian Benz (1,6)
  • Marlon Alexandridis (1,5)

Bilder von: Florian Peters

Text: Bernd Müller

Die Jahrgangsstufen fünf und sechs der GMS Schreienesch beackern den Schulgarten. (Foto: Lydia Schaefer)

Ab jetzt wird gebuddelt, gepflanzt, beackert und später auch geerntet - die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf und sechs der Gemeinschaftsschule Schreienesch (GMS) pflegen den neuen Schulgarten, der entlang des Grundschulgebäudes verläuft. In Kooperation mit dem Berliner Verein „GemüseAckerdemie“ sowie den Biologielehrern Marius Ratt und Marie Härtel entsteht auf einer ehemaligen Rasenfläche eine Gemüse- und Kräuteroase.

Biounterricht mal anders! Auch wenn die Schüler selbst Hand anlegen müssen, den Boden hacken, Löcher graben und bewässern und nach einem vorgelegtem Plan bepflanzen, sind sie sich einig: „Das macht richtig Spaß.“ Ende 2020 liefen bereits die ersten Vorarbeiten. Marius Ratt hat den Wildwuchs entfernt und große Beete und Hochbeete angelegt. Im Frühjahr erfolgte dann die erste Pflanzphase. Zu sehen sind nun bereits Kartoffeln, Mangold, Karotten, Zwiebeln, Fenchel, Brokkoli, Zuckererbsen und Kohlrabi.

Obwohl die Pflanzen nur beim Einpflanzen, beziehungsweise Aussäen Wasser bekommen haben, sehen sie kräftig und gesund aus. „Einmal hacken, ersetzt dreimal gießen“, verrät Benjamin Henninges von der „GemüseAckerdemie“. Da es in letzter Zeit ausreichend geregnet habe, sei eine weitere Wasserzufuhr nicht nötig. „Bleibt abzuwarten, ob das so bleibt, sonst muss halt mal gegossen werden“, meint Marius Ratt.

Jetzt folgt auf den vorbereiteten Mulchbeeten die zweite Pflanzphase. Diesmal sind die sogenannten „Starkzehrer“ dran. Die Pflanzpläne der „GemüseAckerdemie“ sind so abgestimmt, dass sich die Pflanzen in guter Nachbarschaft befinden. Beispielsweise profitieren die Wasser zehrenden Gurken vom Zuckermais, die jetzt gemeinsam ein Mulchbeet in Anspruch nehmen.

Dadurch, dass die Schüler selbst Hand anlegen und dabei noch von ihren Lehrern Erklärungen bekommen, wird so nebenher Schulstoff vermittelt. „Könnt ihr euch vorstellen, warum man warten soll, bis das Wasser im Loch versickert ist, bevor es bepflanzt wird?“ Nach kurzer Überlegung ist sich Schülerin Ida sicher: „Damit die Wurzeln nach unten wachsen und kräftig werden.“ Richtig, denn gießt man die Pflanze, nachdem sie eingepflanzt wurde, suchen die Wurzeln ihren Weg an der Oberfläche. Dabei ist es im Tiefen feuchter und Tomate, Gurke & Co. werden kräftiger.

Die „GemüseAckerdemie“ wird die Schule jetzt vier Jahre lang begleiten und unterstützen. Das geschieht bundesweit an über 600 Schulen und mittlerweile wird die „Ackerdemie“ auch für Kindertagesstätten angeboten. Die Mitarbeiter unterstützen bei Fragen, geben Tipps vor Ort, stellen Bildungsmaterialien und Pflanzen zur Verfügung, schulen aber auch die Lehrkräfte. „Über die Möhre zum Gemüseguru sozusagen. Jeder Schüler der fünften und sechsten Klasse soll einmal in den Garten. Das wird auch antizyklisch über die Schuljahre laufen, sodass man Erfahrungen in allen Jahreszeiten sammeln kann“, erklärt Marius Ratt.

Die Schüler lernen hingegen einen Nutzgarten zu bestellen, profitieren aber auch von der Ernte. „Da wissen wir jetzt noch nicht so genau, ob die Schüler das einfach mit nach Hause nehmen oder vielleicht Gemüsetüten packen und diese dann an einem Marktstand auf dem Schulhof verkaufen“, sagt ein Lehrer. Aber das werde noch entschieden. Jetzt müssen die Pflanzen erst mal wachsen.

geschrieben von Lydia Schäfer, erschienen in der Schwäbischen Zeitung vom 23.06.2021

Die GMS Schreienesch Friedrichshafen hat einen neuen zweiten Konrektor: Bernd Müller.

Müller wurde Anfang März von Carmen Huber, der leitenden Schulamtsdirektorin des staatlichen Schulamtes Markdorf, in sein Amt bestellt. Er unterrichtet seit 2010 an der GMS Schreienesch die Fächer Deutsch, Englisch und Sport.

Bernd Müller hat in dieser Zeit in vielen Bereichen zusätzliche Verantwortung übernommen. So ist er beispielsweise für den Stunden- und Vertretungsplan, die umfangreiche Schulbuchsammlung und alle Praktikannt*innen für das Lehramt an der GMS Schreienesch zuständig. Zudem ist er ein wichtiges Mitglied der Schulgemeinschaft durch sein Engagement im Schulleitungsteam und in der Schulkonferenz.

Die Ernennung zum zweiten Konrektor ist auch eine Anerkennung seines Engagements für die Schreienesch. „Wir sind sehr glücklich, dass die Stelle mit Herrn Müller besetzt wurde, da die bisherige Zusammenarbeit stets sehr gut und harmonisch war und mit Bernd Müller ein sehr fähiger und kompetenter Kollege die Schulleitung verstärkt", meinen Schulleiter Kai Nopper und Konrektorin Sieglinde Diem.

Hybrides Lernen: Mit großem Interesse waren Drittklässler der Gemeinschaftsschule Schreienesch - hier vom Klassenzimmer aus - beim virtuellen Besuch des Schulmuseums dabei. Im Hintergrund Klassenlehrer Benjamin Graf. (Foto: GMS)

Daran erinnern sich gewiss viele Häfler gern, auch wenn sie die Schulzeit längst hinter sich gelassen haben: Ein Ausflug mit der ganzen Klasse ins Schulmuseum war immer etwas Besonderes, gerade auch im Grundschulalter. Im Frühjahr 2021 geht das aber leider nicht. Dennoch können sich Kinder auf einen gemeinsamen Schulmuseumsbesuch freuen – zumindest in virtueller Form.

Dabei macht es keinen Unterschied, ob sie im Klassenzimmer sind oder zu Hause am Tablet sitzen. In einer spannenden Stunde dürfen die Mädchen und Jungs auf altersgerechte Weise erfahren, dass in einer Dorfschule um 1850 doch noch vieles anders war als im heutigen Schülerleben. Und auch für Rückfragen gibt es reichlich Gelegenheit.

„Wir haben während des Wechselunterrichts vor den Osterferien ein Projekt zum hybriden Lernen gestartet“, berichtet Lilly-Olivia Scholl, die als Lehrerin der Gemeinschaftsschule Schreienesch (GMS) auch für die Koordination der schulischen Digitalangebote zuständig ist. Gemeinsam mit Schulmuseumsleiterin Friederike Lutz habe man einen „interaktiven Lerngang“ gestaltet, sagt sie. Ein Teil der Drittklässler befand sich dabei im regulären Präsenzunterricht in der Schule, während andere Klassenkameraden via Homeschooling beteiligt waren – und sich Friederike Lutz ebenfalls in die Videokonferenz eingeloggt und über eine 3D-Animation durchs Museum geführt hat.

Beteiligt waren natürlich auch Klassenlehrer Benjamin Graf sowie Lilly-Olivia Scholz selbst, die sich um die technischen Abläufe kümmerte. „Es ist alles gut gelaufen. Die Kinder haben prima mitgemacht und wir haben schon viele positive Rückmeldungen auch von Seiten der Eltern bekommen“, sagt sie. Deshalb wolle man nach den Osterferien – auch wenn alle Schülerinnen und Schüler von zu Hause aus lernen müssen – das Projekt mit weiteren Klassen fortführen.

Ähnlich zufrieden äußert sich die Schulmuseumsleiterin. „Es war wirklich toll zu erleben, wie selbstverständlich die Kinder bei diesem digitalen Erlebniskurs mitgearbeitet haben“, resümiert Friederike Lutz. „Schulen liegen uns besonders am Herzen. Und wir spüren natürlich, wie schmerzlich alle Beteiligten die Einschränkungen des aktuellen schulischen Alltags empfinden“, sagt sie. Deswegen sei man froh darüber, dass der geführte virtuelle 360-Grad-Rundgang als Angebot des Schulmuseums von GMS-Schulleiter Kai Nopper gerne angenommen worden sei. Und man hoffe natürlich darauf, dass noch weitere Häfler Schulen Interesse zeigen, so Lutz.

„Beim hybriden Lernen geht es für uns nicht um technische Spielereien, sondern in erster Linie darum, dass auch inhaltlich etwas rüberkommt und hängenbleibt.“ In dieser Ansicht ist sich Lilly-Olivia Scholl mit Benjamin Graf einig. Aber auch darin, dass das Projekt mit einem nicht unerheblichen Mehraufwand verbunden und nur im Lehrerteam zu schultern sei. Dankbar ist man nicht zuletzt für die von der Stadt zur Verfügung gestellten Tablets. Man weiß aber auch, dass mit Blick auf die gebotene Digitalisierung noch reichlich Luft nach oben ist. „Das WLAN an der Schule ist ziemlich schwach. Der Big-Blue-Button-Server ist schnell überlastet“, sagt Lilly-Olivia Scholl. Zusammengefasst: „Nach einem Jahr Pandemie sind die Bedingungen noch schlecht.“ Es gäbe noch keine Lehrpläne für den digitalen Unterricht, ergänzt Benjamin Graf. Und manche Kollegen hätten nach wie vor gewisse Hemmschwellen, sich an die neuen Medien heranzuwagen.

„Wir sind derzeit bei der Überlegung, ob wir noch weitere Experten ins Fernlernen an unserer Schule einbinden können“, sagt Lilly-Olivia Scholl – und denkt in einem nächsten Schritt etwa an Wissenschaftler oder Förster. „Hybrides Lernen hat Zukunft“, ist sie sich sicher.

erschienen in der Schwäbischen Zeitung von 13.04.2021, geschrieben von Brigitte Geiselhart

 

Viele Schüler und Schülerinnen unserer Grundschule malten während der Ganztageszeit im Dezember 2020 mit Hingabe ihren schönsten Weihnachtsbaum für den Malwettbewerb des Kinderschutzbundes in Friedrichshafen.

 

Tuana (2.v.l.) aus der Klasse 4b ist die glückliche Gewinnerin! Selen (4b) (li.) und Alisha (re.) (3b) freuten sich über Plätze unter den ersten 10! Überreicht wurden die Preise von Ingrid Pfannkuchen vom Kinderschutzbund.

Erschienen in der Schwäbischen Zeitung vom 24.12.2021

 

 

 

Liebe Eltern,

mit einem Klick auf das Bild unten finden Sie unsere informativen Seiten für alle, die unsere Schule kennenlernen möchten. Viel Spaß beim Erkunden!

Gerne können Sie auch einen individuellen Termin zu einer persönlichen Schulführung oder zu einer persönlichen Videokonferenz mit der Schulleitung vereinbaren.

Rufen Sie uns einfach an: 07541-301960!

 

 

Schulische Veranstaltungen

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31

schulcloud login

Informationen zur Studien- und Schulberatung an Ihrer Schule finden Sie hier. informieren sie sich auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit