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Sonntag 24 Oktober 2021
Neuigkeiten

Im Kiesel zog die unglaubliche Geschichte 60 kleine Zuhörer in ihren Bann. (Foto: Kinderschutzbund)

Nach begrüßenden und einführenden Worten von Melanie Eisele vom Kulturamt, konnte das Kinder- und Jugend Theater „Grüne Soße“ aus Frankfurt am Main mit der Erzählung beginnen, über Tareks unglaubliche Reise, der sich damit seinen großen Traum erfüllen will.

Als kleiner Fan von Juventus Turin und Torschützenkönig des winzigen Dorfes von Mali, will er mithilfe der Nummer Neun in dem Verein spielen und ein berühmter Fußballer werden. Mit einer Plastiktüte, in der nur sein Fan-Trikot und die geliebten roten Turnschuhen sind, macht sich Tarek also auf den Weg von Mali zum Mittelmeer und weiter nach Italien zu seiner Lieblingsmannschaft.

Tarek hat aber das Meer noch nie gesehen und so erzählt ihm der Fischer Salvatore, wenn im Sand die Muscheln auftauchen, beginnt das Meer. So nimmt ein außergewöhnliches Abenteuer durch die Wüste seinen Lauf. Zu Fuß, im Zug oder eingezwängt mit vielen Menschen auf einem alten Lastwagen. Bis Tarek in Tripolis zum ersten Mal das Meer sieht hat er Schreckliches erleben müssen. Und dieses Meer ist auch ganz anders als er es sich vorgestellt hat. Es gibt gar keinen sauberen Strand mit Muscheln. Der Fischer Salvatore erklärt ihm, dass mit dem Meer schon lange etwas nicht mehr stimmt. Es schwimmen Dinge darin, die nichts in ihm zu suchen haben. Müll, ja, aber auch Menschen.

Auf einem heruntergekommenen Kahn geht es weiter. Auch der alte Kahn ist überfüllt mit Menschen, so dass Tarek sich nicht halten kann und ins Wasser fällt. Es ist Salvatore, der ihn rettet, denn Salvatore, das heißt Retter. Tareks innigster Traum geht in Erfüllung – Salvatore bringt ihn gesund zu seiner Fußballmannschaft.

Eine anschließende kurze Fragerunde ließ erkennen, wie bewegend und unglaublich die Geschichte auf die Kinder der Schreienesch Grundschule (Klasse 3a: Herr Loy, Klasse 3b: Frau Zurell, Klasse 3c: Frau Krazer) wirkte. Auf die Frage , ob die Geschichte echt ist antwortete der Erzähler Sigi Herold: “Ja, alles was erzählt wurde haben Menschen erlebt – es ist eine wahre Geschichte“.

Im Namen der Kinder dankte Frau Lohr von der Schulsozialarbeit dem Kinderschutzbund und dem Kulturamt für die gute Zusammenarbeit und das mitreisende Kindertheater. „Ein packendes Stück Theater, das auch die Lehrerinnen und Lehrer zur Nachbearbeitung der Thematik angeregt hat“, sagte sie abschließend.

Ein großes Thema über Flüchtlingsschicksale ist einfühlsam inszeniert worden und findet in der Geschichte „Gute Reise“ für Tarek ein glückliches Ende.

Erschienen in der Schwäbischen Zeitung vom 14.10.2021

Über die „Apfelkarren“ freuen sich die Multimediakoordinatorinnen Susann Frenzel und Lilly-Olivia Scholl.
 
Lehrkräfte der Gemeinschaftsschule Schreienesch bilden sich in Sachen Digitalisierung weiter
 
Friedrichshafen Digitalisierung ist das Gebot der Stunde. Das weiß man auch in der Gemeinschaftsschule Schreienesch (GMS). Und man hat in schwieriger Zeit gute Erfahrungen mit Homeschooling gemacht. Die Pandemie hat aber auch gezeigt, dass mit Blick auf digitale Kompetenz noch reichlich Luft nach oben ist - nicht zuletzt auch bei den Lehrkräften. „Beflügelt durch die Erkenntnisse aus dem letzten Lockdown im vergangenen Schuljahr haben wir eine Fortbildungsreihe kreiert, bei der sich alle 60 Kolleginnen und Kollegen an 14 Veranstaltungen in verschiedenen Bereichen der Digitalisierung weitergebildet haben“, berichtet Lilly-Olivia Scholl, die als Lehrerin der GMS zusammen mit Susann Frenzel auch als schulische Multimediaberaterinnen tätig ist. Ziel der Fortbildung sollte demnach vor allem sein, interaktives Arbeitsmaterial inklusive der zugehörigen Apps und Plattformen zur Lernorganisation aus dem Fernlernen in den Präsenzunterricht zu übertragen.

Eine wesentliche Rolle spielen künftig auch vier iPad-Rollkoffer, die in Anlehnung an das bekannte Betriebssystem im schulinternen Sprachgebrauch auch „Apfelkarren“ genannt werden und „Boskop“, „Elstar“, „Resi“ und „Pinova“ heißen. In ihnen befinden sich jeweils 17 verfügbare iPads, auf die Schüler bei Bedarf klassenweise zugreifen können. Wichtig sind natürlich nicht zuletzt die zugehörigen Anwendungen wie etwa die Lernplattform „Anton“ oder „Toontastic“ - eine App, mit der man anhand einer Geschichte einen Lernfilm mit unterschiedlichen Szenen aufbauen kann, wie Lilly-Olivia Scholl erklärt. „Es handelt sich um unterschiedliche digitale Formate, die im Lockdown verwendet wurden und für die Lehrer auch entsprechende Angebote entwickelt haben“, sagt sie.

Die gute alte Klassenpinnwand ist super. Aber braucht man sie überhaupt noch? Könnte man sie nicht durch eine digitale Pinnwand ersetzen? Wie sieht es aus mit der Gestaltung von interaktiven PDF? Und wie wäre es, wenn Schüler bereits vorhandene Filmbeiträge mit eigenen O-Tönen besprechen würden? Auch um solche und ähnliche Fragestellungen ging es im Schulungsprogramm für die Lehrkräfte. Wie auch immer: Während des Homeschooling erarbeitetes Material soll nicht im digitalen Nirwana verschwinden, sondern auch in Zukunft den Präsenzunterricht bereichern.

Dass das Interesse aller teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer an der digitalen Fortbildung sehr groß war und alle Beteiligten den Schwung der Schulung in den Klassenalltag mit hineinnehmen wollen, das kann Lilly-Olivia Scholl nur bestätigen. „Wir gehen einen großen Schritt in Richtung digitale Schule“, sagt sie.

Text und Bild von Brigtte Geiselhart, erschienen in der Schwäbischen Zeitung vom 14.10.2021

 

Klasse 1a (Frau Hener)

Klasse 1b (Frau Engels)

Klasse 1c (Frau Messerle & Frau Straub)

Klasse 1d (Frau Zumbach & Frau Kiefer)

Klasse 1d (Frau Hauschild)

 

 

 
Witzig, aber auch authentisch und glaubwürdig: Osman Citir holte die Acht- und Neuntklässler der Gemeinschaftsschule Schreienesch direkt in ihrem Alltag ab - und hatte jede Menge Motivationstipps parat. (Foto: Geiselhart)
„Wo sind die Türken?“ Ein paar Finger gehen artig hoch, so wie es sich für Schüler eigentlich gehört. „Seht ihr, das ist der Unterschied. Wenn ich diese Frage in einer Berliner Schule gestellt hätte, dann wären die Betreffenden aufgestanden und hätten mir ein aggressives 'Hei Mann, was willst du' entgegengeschleudert“, sagt der Mann auf der Bühne. Und schon hat er die Lacher auf seiner Seite.

Freuen sich über „den neuen BoriS“: Das Schulsprecherteam der GMS Schreienesch, Ana-Lena Grimm und Timo Steur, sowie Lehrer und Koordinator der Berufsorientierung Daniel Elbs

Das Berufswahlsiegel der Schule lief mit dem diesjährigen Schuljahr ab. Aus diesem Grund kümmerte sich Lehrer Daniel Elbs, der mit der Organisation und Koordination der Berufsorientierung betraut ist, um den Prozess der Rezertifizierung. Dazu mussten vielfache Elemente in diesem Bereich evaluiert, zusammengeführt und neu integriert werden.

Zahlreiche Belobigungen und Preis-Auszeichnungen trotz Lockdown

Pandemiebedingt fanden auch dieses Schuljahr die Abschlussfeiern in kleinerem Rahmen mit reduzierter Besucherzahl statt. Der Feierlichkeit tat dies allerdings keinen Abbruch. Festlich gekleidet und mit einem tollen Programm ließen es sich die Abschlussschüler/innen auch dieses Jahr nicht nehmen, den Abschied entsprechend würdig zu gestalten.

Deutlich hervorgehoben wurde in allen Reden, sowohl der Schüler/innen, der Klassenlehrer und der des Schulleiters, die große Wertschätzung für die hohen Anstrengungen, die dieses besondere Jahr allen abverlangte.

Strahlende Abschlussschüler/innen mit ihrem ebenso glücklichen Lehrer Daniel Lutz (rechts) und Klassenlehrer Daniel Elbs (links)

Der Klassenlehrer der 9c, Daniel Elbs, zeigte sich erfreut, dass nicht nur der schulische Fokus seiner Schüler/innen in der schwierigen Lockdown-Zeit erhalten blieb, sondern sich auch alle um einen entsprechenden Anschluss nach dem Hauptschulabschluss gekümmert hatten. Das Ergebnis der ehrgeizigen Bemühungen kann sich sehen lassen: Alle Schüler/innen erzielten einen guten Schulabschluss, 4 Schüler/innen erreichten einen Gesamtdurchschnitt von 2,4 oder besser und erhielten dafür eine Belobigung.

Nach den Sommerferien beginnen 7 Schüler/innen eine duale Ausbildung, 14 verfolgen mit einem Schulplatz an einer der beruflichen Schulen in der Nachbarschaft den nächsthöheren Bildungsabschluss. Stellvertretend für die Klasse blickte Josephine Wittmeier in ihrer umfassenden, wortgewaltigen Rede auf das Schuljahr zurück, sprach den Lehrkräften großen Dank aus und endete mit einem mutmachenden ugandischen Sprichwort „Wer in die Sonne schaut, lässt die Schatten hinter sich.“

Strahlende Abschlussschüler/innen mit ihrem ebenso glücklichen Klassenlehrer  Christian Schich (links)

Die Jahrgangsstufen fünf und sechs der GMS Schreienesch beackern den Schulgarten. (Foto: Lydia Schaefer)

Ab jetzt wird gebuddelt, gepflanzt, beackert und später auch geerntet - die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf und sechs der Gemeinschaftsschule Schreienesch (GMS) pflegen den neuen Schulgarten, der entlang des Grundschulgebäudes verläuft. In Kooperation mit dem Berliner Verein „GemüseAckerdemie“ sowie den Biologielehrern Marius Ratt und Marie Härtel entsteht auf einer ehemaligen Rasenfläche eine Gemüse- und Kräuteroase.

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