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Donnerstag 29 Juli 2021
Neuigkeiten

Die Jahrgangsstufen fünf und sechs der GMS Schreienesch beackern den Schulgarten. (Foto: Lydia Schaefer)

Ab jetzt wird gebuddelt, gepflanzt, beackert und später auch geerntet - die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf und sechs der Gemeinschaftsschule Schreienesch (GMS) pflegen den neuen Schulgarten, der entlang des Grundschulgebäudes verläuft. In Kooperation mit dem Berliner Verein „GemüseAckerdemie“ sowie den Biologielehrern Marius Ratt und Marie Härtel entsteht auf einer ehemaligen Rasenfläche eine Gemüse- und Kräuteroase.

Biounterricht mal anders! Auch wenn die Schüler selbst Hand anlegen müssen, den Boden hacken, Löcher graben und bewässern und nach einem vorgelegtem Plan bepflanzen, sind sie sich einig: „Das macht richtig Spaß.“ Ende 2020 liefen bereits die ersten Vorarbeiten. Marius Ratt hat den Wildwuchs entfernt und große Beete und Hochbeete angelegt. Im Frühjahr erfolgte dann die erste Pflanzphase. Zu sehen sind nun bereits Kartoffeln, Mangold, Karotten, Zwiebeln, Fenchel, Brokkoli, Zuckererbsen und Kohlrabi.

Obwohl die Pflanzen nur beim Einpflanzen, beziehungsweise Aussäen Wasser bekommen haben, sehen sie kräftig und gesund aus. „Einmal hacken, ersetzt dreimal gießen“, verrät Benjamin Henninges von der „GemüseAckerdemie“. Da es in letzter Zeit ausreichend geregnet habe, sei eine weitere Wasserzufuhr nicht nötig. „Bleibt abzuwarten, ob das so bleibt, sonst muss halt mal gegossen werden“, meint Marius Ratt.

Jetzt folgt auf den vorbereiteten Mulchbeeten die zweite Pflanzphase. Diesmal sind die sogenannten „Starkzehrer“ dran. Die Pflanzpläne der „GemüseAckerdemie“ sind so abgestimmt, dass sich die Pflanzen in guter Nachbarschaft befinden. Beispielsweise profitieren die Wasser zehrenden Gurken vom Zuckermais, die jetzt gemeinsam ein Mulchbeet in Anspruch nehmen.

Dadurch, dass die Schüler selbst Hand anlegen und dabei noch von ihren Lehrern Erklärungen bekommen, wird so nebenher Schulstoff vermittelt. „Könnt ihr euch vorstellen, warum man warten soll, bis das Wasser im Loch versickert ist, bevor es bepflanzt wird?“ Nach kurzer Überlegung ist sich Schülerin Ida sicher: „Damit die Wurzeln nach unten wachsen und kräftig werden.“ Richtig, denn gießt man die Pflanze, nachdem sie eingepflanzt wurde, suchen die Wurzeln ihren Weg an der Oberfläche. Dabei ist es im Tiefen feuchter und Tomate, Gurke & Co. werden kräftiger.

Die „GemüseAckerdemie“ wird die Schule jetzt vier Jahre lang begleiten und unterstützen. Das geschieht bundesweit an über 600 Schulen und mittlerweile wird die „Ackerdemie“ auch für Kindertagesstätten angeboten. Die Mitarbeiter unterstützen bei Fragen, geben Tipps vor Ort, stellen Bildungsmaterialien und Pflanzen zur Verfügung, schulen aber auch die Lehrkräfte. „Über die Möhre zum Gemüseguru sozusagen. Jeder Schüler der fünften und sechsten Klasse soll einmal in den Garten. Das wird auch antizyklisch über die Schuljahre laufen, sodass man Erfahrungen in allen Jahreszeiten sammeln kann“, erklärt Marius Ratt.

Die Schüler lernen hingegen einen Nutzgarten zu bestellen, profitieren aber auch von der Ernte. „Da wissen wir jetzt noch nicht so genau, ob die Schüler das einfach mit nach Hause nehmen oder vielleicht Gemüsetüten packen und diese dann an einem Marktstand auf dem Schulhof verkaufen“, sagt ein Lehrer. Aber das werde noch entschieden. Jetzt müssen die Pflanzen erst mal wachsen.

geschrieben von Lydia Schäfer, erschienen in der Schwäbischen Zeitung vom 23.06.2021

Die GMS Schreienesch Friedrichshafen hat einen neuen zweiten Konrektor: Bernd Müller.

Müller wurde Anfang März von Carmen Huber, der leitenden Schulamtsdirektorin des staatlichen Schulamtes Markdorf, in sein Amt bestellt. Er unterrichtet seit 2010 an der GMS Schreienesch die Fächer Deutsch, Englisch und Sport.

Bernd Müller hat in dieser Zeit in vielen Bereichen zusätzliche Verantwortung übernommen. So ist er beispielsweise für den Stunden- und Vertretungsplan, die umfangreiche Schulbuchsammlung und alle Praktikannt*innen für das Lehramt an der GMS Schreienesch zuständig. Zudem ist er ein wichtiges Mitglied der Schulgemeinschaft durch sein Engagement im Schulleitungsteam und in der Schulkonferenz.

Die Ernennung zum zweiten Konrektor ist auch eine Anerkennung seines Engagements für die Schreienesch. „Wir sind sehr glücklich, dass die Stelle mit Herrn Müller besetzt wurde, da die bisherige Zusammenarbeit stets sehr gut und harmonisch war und mit Bernd Müller ein sehr fähiger und kompetenter Kollege die Schulleitung verstärkt", meinen Schulleiter Kai Nopper und Konrektorin Sieglinde Diem.

Hybrides Lernen: Mit großem Interesse waren Drittklässler der Gemeinschaftsschule Schreienesch - hier vom Klassenzimmer aus - beim virtuellen Besuch des Schulmuseums dabei. Im Hintergrund Klassenlehrer Benjamin Graf. (Foto: GMS)

Daran erinnern sich gewiss viele Häfler gern, auch wenn sie die Schulzeit längst hinter sich gelassen haben: Ein Ausflug mit der ganzen Klasse ins Schulmuseum war immer etwas Besonderes, gerade auch im Grundschulalter. Im Frühjahr 2021 geht das aber leider nicht. Dennoch können sich Kinder auf einen gemeinsamen Schulmuseumsbesuch freuen – zumindest in virtueller Form.

Dabei macht es keinen Unterschied, ob sie im Klassenzimmer sind oder zu Hause am Tablet sitzen. In einer spannenden Stunde dürfen die Mädchen und Jungs auf altersgerechte Weise erfahren, dass in einer Dorfschule um 1850 doch noch vieles anders war als im heutigen Schülerleben. Und auch für Rückfragen gibt es reichlich Gelegenheit.

„Wir haben während des Wechselunterrichts vor den Osterferien ein Projekt zum hybriden Lernen gestartet“, berichtet Lilly-Olivia Scholl, die als Lehrerin der Gemeinschaftsschule Schreienesch (GMS) auch für die Koordination der schulischen Digitalangebote zuständig ist. Gemeinsam mit Schulmuseumsleiterin Friederike Lutz habe man einen „interaktiven Lerngang“ gestaltet, sagt sie. Ein Teil der Drittklässler befand sich dabei im regulären Präsenzunterricht in der Schule, während andere Klassenkameraden via Homeschooling beteiligt waren – und sich Friederike Lutz ebenfalls in die Videokonferenz eingeloggt und über eine 3D-Animation durchs Museum geführt hat.

Beteiligt waren natürlich auch Klassenlehrer Benjamin Graf sowie Lilly-Olivia Scholz selbst, die sich um die technischen Abläufe kümmerte. „Es ist alles gut gelaufen. Die Kinder haben prima mitgemacht und wir haben schon viele positive Rückmeldungen auch von Seiten der Eltern bekommen“, sagt sie. Deshalb wolle man nach den Osterferien – auch wenn alle Schülerinnen und Schüler von zu Hause aus lernen müssen – das Projekt mit weiteren Klassen fortführen.

Ähnlich zufrieden äußert sich die Schulmuseumsleiterin. „Es war wirklich toll zu erleben, wie selbstverständlich die Kinder bei diesem digitalen Erlebniskurs mitgearbeitet haben“, resümiert Friederike Lutz. „Schulen liegen uns besonders am Herzen. Und wir spüren natürlich, wie schmerzlich alle Beteiligten die Einschränkungen des aktuellen schulischen Alltags empfinden“, sagt sie. Deswegen sei man froh darüber, dass der geführte virtuelle 360-Grad-Rundgang als Angebot des Schulmuseums von GMS-Schulleiter Kai Nopper gerne angenommen worden sei. Und man hoffe natürlich darauf, dass noch weitere Häfler Schulen Interesse zeigen, so Lutz.

„Beim hybriden Lernen geht es für uns nicht um technische Spielereien, sondern in erster Linie darum, dass auch inhaltlich etwas rüberkommt und hängenbleibt.“ In dieser Ansicht ist sich Lilly-Olivia Scholl mit Benjamin Graf einig. Aber auch darin, dass das Projekt mit einem nicht unerheblichen Mehraufwand verbunden und nur im Lehrerteam zu schultern sei. Dankbar ist man nicht zuletzt für die von der Stadt zur Verfügung gestellten Tablets. Man weiß aber auch, dass mit Blick auf die gebotene Digitalisierung noch reichlich Luft nach oben ist. „Das WLAN an der Schule ist ziemlich schwach. Der Big-Blue-Button-Server ist schnell überlastet“, sagt Lilly-Olivia Scholl. Zusammengefasst: „Nach einem Jahr Pandemie sind die Bedingungen noch schlecht.“ Es gäbe noch keine Lehrpläne für den digitalen Unterricht, ergänzt Benjamin Graf. Und manche Kollegen hätten nach wie vor gewisse Hemmschwellen, sich an die neuen Medien heranzuwagen.

„Wir sind derzeit bei der Überlegung, ob wir noch weitere Experten ins Fernlernen an unserer Schule einbinden können“, sagt Lilly-Olivia Scholl – und denkt in einem nächsten Schritt etwa an Wissenschaftler oder Förster. „Hybrides Lernen hat Zukunft“, ist sie sich sicher.

erschienen in der Schwäbischen Zeitung von 13.04.2021, geschrieben von Brigitte Geiselhart

 

Viele Schüler und Schülerinnen unserer Grundschule malten während der Ganztageszeit im Dezember 2020 mit Hingabe ihren schönsten Weihnachtsbaum für den Malwettbewerb des Kinderschutzbundes in Friedrichshafen.

 

Tuana (2.v.l.) aus der Klasse 4b ist die glückliche Gewinnerin! Selen (4b) (li.) und Alisha (re.) (3b) freuten sich über Plätze unter den ersten 10! Überreicht wurden die Preise von Ingrid Pfannkuchen vom Kinderschutzbund.

Erschienen in der Schwäbischen Zeitung vom 24.12.2021

 

 

 

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Wissenswerkstatt bietet Online-Kurse an

Friedrichshafen

In Zeiten von Corona und Lockdown gewinnt die Zusammenarbeit der Bildungsträger an Bedeutung. Ein Beispiel, dass Schulen in dieser schwierigen Situation nicht alleingelassen sind, zeigt die Wissenswerkstatt. Die von der Stadt Friedrichshafen, der Zeppelin-Stiftung, Rolls Royce und weiteren lokalen Partnern getragene freie Bildungseinrichtung bietet seit Januar Online-Kurse für Homeschooling an. Wir haben mit den Sechstklässlern der Gemeinschaftsschule Schreienesch zwei Kurse besucht.

Der Screenshot der Zoom-Konferenz zeigt oben die Namen der eingeloggten Kursteilnehmer - Leonie Rimmele und Daria Napolano-Matousek haben ihre Kamera aktiviert. Kursleiter Michael Fährmann von der Wissenswerkstatt erläutert. (Foto: af)

Der Screenshot der Zoom-Konferenz zeigt oben die Namen der eingeloggten Kursteilnehmer - Leonie Rimmele und Daria Napolano-Matousek haben ihre Kamera aktiviert.

Kursleiter Michael Fährmann von der Wissenswerkstatt erläutert. (Foto: af)

Bis alle in das Konferenzportal Zoom eingeloggt sind, dauert es zwar, aber nach einer Viertelstunde ist es geschafft. Alle, die ihre Lehrerin Daria Napolano-Matousek eingeladen hat, sind da und sagen um 9.15 Uhr „hallo“. Nur zwei Schüler erscheinen auf der oberen Leiste im Monitor mit Bild, die anderen fünf sind jedoch auch online, wie zu hören ist. Im ersten Kurs geht es um Mathematik. Ein Fach, das nicht zu den Favoriten der meisten Schüler gehört. Doch mit Silvi Steck von der Wissenswerkstatt werden die Zahlenspiele geradezu „magisch“. Mit Papierstreifen, Schere, Tesa und Taschenrechner geht's ans Werk. Silvi Steck zeigt mit ihrer Dokumentenkamera die Anleitung und erläutert jeden Schritt. Beim Möbiusband funktioniert das auf Anhieb. Doch wo ist am Ende oben, wo unten, wo innen, wo außen - es ist und bleibt ein Rätsel. An Zauberei grenzen die Zahlenspiele mit Lieblingszahl, Geburtsjahr und Geburtstag. Solche Übungen machen Lust auf Mathe.

Der Renner ist jedoch der zweite Online-Kurs: die Hebebühne mit Michael Fährmann. Da geht es nicht nur um Pneumatik und Hydraulik in der Theorie. Am heimischen Schreib- oder Küchentisch entsteht unter Anleitung Schritt für Schritt eine Vorrichtung, die sich mit Luftdruck bewegt. Das Material - Zylinder aus Einwegspritzen, Rohrschellen, Schrauben, Metallbügel, Schläuche - haben die Schüler von der Wissenswerkstatt vorab bekommen. Michael Fährmann macht über seine Kamera jeden Schritt vor. Doch die praktischen Fähigkeiten der Schüler sind recht unterschiedlich ausgebildet. Der Kursleiter braucht Geduld.

Mit Werkzeugen zu hantieren, fällt vor allem den Mädchen leicht. Lisa-Marie hat für einen festsitzenden Reißnagel von Leonardo sofort eine Lösung parat: „Mit einem Schlitzschrauber kriegst du ihn raus“. Leider findet er zu Hause keinen. Die Sorge eines Klassenkameraden, sich mit dem Hammer auf die Finger zu hauen, kann sie nicht verstehen: „Ich bin ein Mädchen und haue mich auch nicht auf den Finger.“

In der Zoom-Konferenz geht es so lebhaft zu wie im Klassenzimmer. Am Ende sind alle positiv überrascht: „Es hat Spaß gemacht und war eine Abwechslung zur täglichen Schulkonferenz. Nicht nur schreiben, lesen und zuhören“, sagt Philipp. Auch die Geschwister Marian und Timo fanden den Workshop super: „Das Thema war sehr interessant und der Workshopleiter hat super erklärt.“

30 Online-Kurse bietet die Wissenswerkstatt mittlerweile für alle Sechs- bis Vierzehnjährige an. Sie sind während des Lockdowns zu Rennern geworden. „Wir werden geradezu überrannt“, sagt Kathrin Hopkins, die Leiterin der Wissenswerkstatt. Wer einen Termin ergattern will, muss sich frühzeitig melden. Die Resonanz der Schulen sei dagegen noch zögerlich. Das könnte sich ändern, wenn der Lockdown noch länger dauert. Das Angebot ist jedenfalls attraktiv - und kostenlos.

Alle Informationen über das aktuelle Angebot der Wissenswerkstatt gibt es im Internet unter

www.wiwe-fn.de

erschienen in der Schwäbischen Zeitung vom 17.02.2021

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